Die Geschichte des Musikvereins Freienohl
 
 


Die Gründer-Kapelle 1897
hinten:
Theodor Geißler, Paul Düring, Anton Hömberg
mitte: otto Kloke, Rich. Pöttgen, Heinrich Zacharias, Georg Zacharias, Arnold Altenwerth
vorne: Adolf Göckeler, Josef Geißler, Ernst Noeke, Joh. Koßmann


1. Der Musikverein Freienohl in der Zeit von 1897 bis 1945

1.1 Die Gründung durch Pfarrer Falter am 10. März 1897

 „Der Musik-Verein (Posaunenchor) ist am 10. März 1897 von dem Herrn Pfarrer Falter zu Freienohl gegründet und von dem Herrn Amtmann von Köckritz hies. polizeilich genehmigt“, so kann man es heute noch in den Originalstatuten des Musikverein Freienohl nachlesen.  

Pfarrer Julius Falter, geb. am 10.10.1840 in Delbrück und von 1884 bis zu seinem Tod am 9.3.1902 als Pfarrer in Freienohl tätig, war sicherlich die treibende Kraft bei der Gründung des Musikvereins. Der Volksmund berichtet, dass früher auf dem Schützenfest in Freienohl und bei den Prozessionen die Musikkapelle Ziegenfuß gespielt habe. Die alten Leute sagten scherzhaft: „Es geht uns nichts für Ziegenfuß und Freibier“. Bei der Kapelle Ziegenfuß waren auch andersgläubige Musiker, welche bei den Prozessionen ihre Kopfbedeckungen nicht abnahmen. Das sei ein Grund gewesen, eine eigene Musikkapelle zu gründen.

Vielleicht spielten bei der Gründung aber auch wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle. Man wollte nicht immer zu den Festen der Heimat fremde Kapellen heranziehen.

Nach den Statuten sollte der Verein in erster Linie zur Ehre Gottes bei kirchlichen und landesherrlichen Feierlichkeiten mitwirken.

Nachdem Pfarrer Falter seiner Kirchengemeinde die Absicht über die Gründung eines Musikvereins von der Kanzel aus bekannt gemacht hatte, fanden sich schon bald einige musikbegeisterte Männer. Unter Ihnen auch der damalige Förster Ganczarsky, der schon mit dem Jagdhorn Jagdsignale blasen konnte. Er wurde der erste Kapellmeister. Den Anfangsunterricht in der Instrumentalmusik erteilte Musikdirigent Theodor Malkowsky aus Arnsberg. Für die Anschaffung der ersten erforderlichen Instrumente stellte  Pfarrer Julius Falter 425 RM zur Verfügung.

Nun konnte es losgehen, ohne Noten- und Instrumentenkenntnisse.

1.2 Die ersten Probeabende

Im Vereinshaus Fuchs, heute Gasthof Hellmann, Breiter Weg, trafen sich die musikbegeisterten Musikanten zweimal wöchentlich zur Probe. Im kleinen Saal des Vereinshauses war eine Tafel aufgestellt, an der Noten aufgemalt wurden, die von den Musikern abgeschrieben und zu Hause so lange geblasen wurden, bis es auswendig ging.

So schrieb Emil Molitor von den anfänglichen Probeversuchen: 

„Es war fürchterlich zu Haus, diese Blaserei anzuhören. Der eine blies im Keller, der andere auf dem Heuboden. Die Musikerfrauen mussten sich umstellen und ihre Nerven für die Krachmusikanten aufopfern. Ja, zum Futterschneiden war keine Zeit vorhanden. Ein Musiker sagte zu seiner Frau: „Erst muss ich es können, füttere nur lang.“ Ein anderer war Schneidermeister und fragte sich: Soll ich das Schneidern dran geben und nur Musik machen? Wo kann ich das meiste Geld verdienen? Ein Klempner war auch bei den Bläsern. Er sagte: „Blast nur tüchtig bis die Rohre platzen, dann kann ich sie auch wieder löten.“

Diese sicherlich nur aus Spaß gemachte Aussage wurde schon bald Wirklichkeit. Bei einer Musikprobe wurde von einem Musiker der Vorschlag gemacht, die Instrumente mal zu reinigen. Da bei Follen, Breiter Weg, ein Dampfdruckkessel bereits vorhanden war, gingen fünf bis sechs Musiker zu Follen und hielten ihr Instrument unter den Dampfhahn. Aufgrund des hohen Druckes platzten beim Drücken der Ventile die Rohre der Instrumente.

 Das fleißige Üben führte schnell zum Erfolg. Schon ein Jahr nach der Gründung, also im Jahre 1898 spielte man mit 18 Personen die Urbanusprozession. Zwar bliesen alle nur die Melodie, aber Pfarrer Falter war mit seinem Posaunenchor sehr zufrieden. Sein Vorschlag, eine Trommel anzuschaffen, wurde rasch in die Tat umgesetzt.

Am 23. Dezember 1899 wählten die Mitglieder des „Musikvereins Posaunenchor“ zum ersten Vorsitzenden Johann Koßmann und zum Stellvertreter Adam Pöttgen. Zum Schriftführer wurde Heinrich Korte und zum Kassierer Anton Köster gewählt. In der Niederschrift wird festgehalten, dass Herr Musikdirigent Theodor Malkowsky aus Arnsberg den Verein dirigiert. Der Kassenbestand zeigte am 1. Januar 1900 ein Defizit von 7 MK 98 Pfg auf.

Dem damaligen Amt Freienohl wurden am 6. November 1900 bereits 15 aktive Musiker und 70 passive Mitglieder gemeldet. Als aktive Musiker wurden aufgeführt: Johann Koßmann, Adam Pöttgen, Josef Geißler, Ad. Göckeler, Hein. Pöttgen, Jos. Zacharias, Kuno Altenwerth, Franz Geißler, Joh. Hecking, Felix Siepe, Joh. Siepe, Emil Molitor, Jos. Trompetter, Heinr. Zacharias und Joh. Mester.
 

1.3 Auszug aus dem Kassenbuch aus dem Jahr 1901

Die Buchungen der Einnahmen im Jahr 1901 geben auch einen Teil der damaligen Aktivitäten des Musikvereins wieder: 

25. Mai 1901

bei der Urbanusprozession

17,55 Mk

29. Mai 1901

bei der Fronleichnamsprozession

18,50 Mk

01. Juni 1901

von dem Ausflug

  0,95 Mk

06. Juni 1901

von der Prozession Maria Heimflug

22,86 MK

15. Juni 1901

von der Prozession nach Werl

29,80 MK

24. August 1901

ein Tenorhorn verkauft

16,00 Mk

21. September 1901

vom Kriegerverein

11,70 MK

23. November 1901

vom Ball bei Göckler

12,67 MK

 Die Ausgaben auf der Ausgabenseite waren jedoch auch in diesem Jahr wiederum höher als man bei den Einnahmen verbuchen konnte. Darum mussten weitergehende Anschaffungen oftmals von den Musikern selbst getragen werden.

Als erster Verein bestellte der heimische Kriegerverein die Musiker zu Beerdigungen und den Kriegerfesten. Der Freienohler Kriegerverein, der im Jahre 1874 gegründet wurde, hatte zum Ziel, die Liebe und Treue zum deutschen Volk und Vaterland zu beleben und die Erinnerung an die gemeinsamen militärischen Dienstzeiten zu pflegen. Verstorbene Mitglieder wurden mit militärischen Ehren zu Grabe geleitet, nun unter den Klängen des Musikvereins Freienohl.

 1.4 Der erste Weltkrieg

Als der erste Weltkrieg ausbrach, wurden fast alle Musiker einberufen, um für das Vaterland zu kämpfen und um ihre Heimat zu schützen. Aufgrund des Krieges lagen die Instrumente einsam und verlassen zu Hause. Als der Krieg zu Ende war und Frieden geschlossen wurde, sehnten sich die Freienohler Bürgerinnen und Bürger wieder nach Musik.

Der Krieg hatte jedoch auch Lücken in die Reihen des Musikvereins gerissen. Einige Musiker konnten aufgrund ihrer Kriegsverletzungen nicht mehr musizieren. So musste der Musikverein und die Musikkapelle wieder neu aufgebaut werden. Die Führung übernahm Kapellmeister Georg Hömberg. Durch viel Einsatz gelang es ihm, dem Musikverein ein gutes Ansehen zu verschaffen. Er selbst war ein guter Musiker.

Unter seinem Vorsitz wurde 1925 aus den Verkauf von Aktien für den Musikverein eine Musikfahne gekauft, die bis zum heutigen Tage bei den Musikfesten von Vereinsmitgliedern getragen wird.

In der Zeit nach dem 1. Weltkrieg wurde der Musikverein zu einem festen Bestandteil bei den Feuerwehrfesten der Freiwilligen Feuerwehr Freienohl. Im Jahr 1927 fand das Kreisfeuerwehrverbandsfest im festlich geschmückten Freienohl statt. Anlässlich dieses Festes wurde ein gemeinsames Foto beider Vereine aufgenommen. Auf diesem Foto sind bereits wieder 24 Musikanten zu sehen. Zu ihnen gehören:

Georg Hömberg, Kapellmeister

Franz Nolte, Lyra

Paul Heckmann, Flügelhorn

Emil Molitor,sen., Tuba

Josef Geissler, Flügelhorn

Emil Molitor, jun., Tenorhorn

Josef Zacharias, Posaune

Fritz Nolte, Tenorhorn

Johann Korte, Tenorhorn

Wilhelm Gebhardt, Klarinette

Heinrich Korte, Trompete

Franz Hömberg, Flöte

Paul Schnapp, Klarinette

Egbert Kordel

Johannes Staudinger

Theodor Kordel

Willi Guntermann

Heinrich Kordel, Klarinette

Willi Heckman, kleine Trommel

Franz Stirnberg

August Schwefer, große Trommel

Franz Geissler

Franz Stirnberg

Kaspar Weber

Der Kapellmeister Georg Hömberg, 1928 bei der Feuerwehr Freienohl für 25jährige Mitgliedschaft geehrt, wurde von seinen Feuerwehrkameraden liebevoll auch „Feuerwehr Kapellmeister“ gerufen.

Nachfolger von Georg Hömberg, der im Jahre 1936 durch einen tragischen Unglücksfall aus der Mitte seiner Musikanten gerissen wurde, wurde bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges Adolf Göckeler. Während der Zeit des Naziregimes versuchte die Nationalsozialistische Arbeiterpartei, die NSDAP, alle Vereine unter ihre Kontrolle zu bringen. Am 30. April 1933 fixierte die Partei ihre Prinzipien: „Bei den Einstellungen der Musiker sind stets die Parteigenossen der NSDAP zu berücksichtigen, soweit sie die zu stellenden Instrumente beherrschen. Zumindest müssen der Kapellmeister und sein Vertreter Parteigenossen sein. Sie haben die Kapelle nach innen und außen auf nationaler Grundlage zu vertreten. Aber auch jeder Musiker hat voll und ganz nationale Gesinnung zu zeigen.“

Der zweite Weltkrieg unterbrach wiederum die Aktivitäten des Musikvereins.

2. Das Jahr 1946

2.1 Protokoll der Generalversammlung

"Am 11. August 1946, nachmittags 16 Uhr, fanden sich im Gasthof Hellmann, nach langer unfreiwilliger Pause, die aktiven Musiker, Alt- und Neumitglieder, zur Neugründung des Musikvereins zusammen.

Nach einem großen Kampf, der unserem Volk große Opfer abverlangte, und nach 5 1/2 Jahren es an den Rand des Abgrundes stürzte, trat auch das Interesse und der Wille, den Verein wieder aufleben zu lassen, offen zu Tage und somit wurden durch Zuruf folgende Herren in den Vorstand gewählt: 

1. Vorsitzender Heinrich Höhmann                 
2. Vorsitzender und Kapellmeister Wilhelm Gebhardt     
1. Schriftführer  Heinrich Pieper          
2. Schriftführer Anton Weber
Kassierer Adolf Velten
Hilfskassierer Hubert Klauke  
Fähnrich Josef Flinkerbusch     
Fähnrich Theodor Hellmann      
Offizier Anton Pieper 

Nach einstimmigen Beschluss, wurde der Eintritt in den Verein auf 50 Pfg festgesetzt. Der Jahresbeitrag wurde auf 3,- RM festgesetzt. Nach Rückkehr stabiler Verhältnisse wird aber eine Korrektur in Erwägung gezogen. Die bei der Neugründungsversammlung durchgeführte Sammlung ergab den schönen Betrag von 115,- RM. Weiter wurde beschlossen, auch nach außen hin zu zeigen, dass der Musikverein wieder da ist.

Wie schon in den früheren Jahren, so sollte auch in diesem Jahre traditionsgemäß das Waldfest wieder gefeiert werden. Dieses fand dann auch am Sonntag den 25. August statt. Eine hier durchgeführte Sammlung ergab 100,- RM. Dieses Waldfest war natürlich der schweren Zeit entsprechend. Trotzdem hatten sich viele Freunde und Gönner eingefunden, die bei herrlichem Sommerwetter den altvertrauten Klängen lauschten. Eine feuchtfröhliche Stimmung konnte ja bei dem Dünnbier nicht aufkommen, so dass man in der Erinnerung an die früheren Feste vor dem Kriege schwelgen musste.

Die Übungsabende finden regelmäßig jeden Sonntagabend im Vereinslokal Hellmann statt. Bei vorkommenden Sterbefällen wurde beschlossen, ein paar auswärtige Musiker hinzuzuziehen und für eventuelle Ausfälle eine kleine Entschädigung zu gewähren. Weiter wurde beschlossen, sobald wie möglich mit einem Konzert an die Öffentlichkeit zu treten. Auch Tanzeinlagen sollten gegeben werden. Diese konnten aber bis jetzt nicht durchgeführt werden, da es dem Verein an neuen Noten fehlt.

Durch Werbung konnten dem Verein junge Kräfte zugeführt werden, die sehr gute Fortschritte machen. Die Ausarbeitung der Statuten macht gute Fortschritte, so dass sie schon bald dem Vorstand vorgelegt werden können. Desgleichen ist in diesem Jahre das 50 jährige Bestehen des Vereins. Zur würdigen Gestaltung des Festes, ist ein gemeinsamer Kirchgang geplant. Während des Gottesdienstes sollen musikalische Umrahmungen die Feier verschönern. Mittags soll ein Platzkonzert stattfinden. Abends soll bei Hellmann ein Konzert und Tanzabend sein.

Nach Aussagen unseres Kapellmeisters Gebhardt soll die Kapelle in diesem Jahre noch eine Krise durchmachen. Er würde im nächsten Jahr dann aber, das hoffe er zuversichtlich, ganz groß auf der Höhe sein."

3. Auszug aus den Stationen des Musikvereins von 1946 bis heute

14.08.1946   Neugründung des Musikvereins
  1. Vorsitzender wird Heinrich Höhmann
  Kapellmeister wird Wilhelm Gebhardt
25.08.1946  Waldfest
  Probeabende finden Sonntags im Saal des Gasthofes Hellmann statt.
01.02.1947 Preismaskenball im Saal Hellmann
03.08.1947   Musikausflug zum Plastenberg und Kinderschützenfest
17.05.1948       Musikfeier aus Anlass des 50 jährigen Bestehens
  4.30 Uhr  Revelle auf dem Küppel
  9.30 Uhr Kirchgang und Hochamt anschl. Platzkonzert
  20.00 Uhr Festball im Saal Hellmann
2.-3.10.1948     Musikfest 
Nach den Festzügen war Tanz in den Sälen des Gasthofes Hellmann und
Bracht             
20.02.1949 Fastnachtfeier im Lokal Hellmann und Bracht
20.02.1950 Preismaskenball im Lokal Hellmann
28-29.5.1950 Jubiläumsfeier 50 Jahre in der neuen Schützenhalle
Die Musik wurde ausgeführt von der verstärkten Musikkapelle des
Musikvereins, Leitung: H.Biebris
21.02.1954  Fritz Flinkerbusch wird 1. Vorsitzender
12.05.1957 Bezirksmusikfest in Meschede
Konzertstücke:
Walzer, „Am schönen,blauen See“, v.Hanusch 
Die Paradiesvögel, Konzertpolka für zwei Trompeten, Niehoff

04.08.1957 

Musikfest in Freienohl
20.04.1958   Musikfest in Hachen
Konzertstücke: Hans im Glück, Ouvertüre v. Hartwig, Graf-Zeppelin-Marsch, v.Teike
15.u.18.05.1958     Jubiläumsfeier 60 Jahre
Ehrung Josef Zacharias für 60 jährige Mitgliedschaft

Ehrung für Emil Molitor für 30 jährige aktive Mitgliedschaft
15.03.1959   Adolf Felten wird für 30 Jahre Kassierer geehrt
01.09.1959 Wohltätigkeitsfest der Gemeinde Freienohl zu Gunsten unseres neuen Ehrenmales
Pfingsten 1960    Gemeinsames Fest mit dem Sportverein TuRa Freienohl

 

Der Musikverein 1960 beim Schützenfestumzug in Freienohl

 

28.01.1961

Ludwig Kordel wird erster Vorsitzender
Fritz Flinkerbusch wird Ehrenvorsitzender

27.02.1962 Ehrung für 40 jährige aktive Mitgliedschaft für Emil Molitor und Wilhelm Gebhardt
Emil Molitor erhält die Goldnadel, Wilhelm Gehardt die Dirigentennadel
Erwin Wiesemann übernimmt die Leitung der Musikkapelle
Sept. 1962  Kreismusikfest
Pfingsten 1963  Musikfest in Freienohl
Erstmals wird in den neu angeschafften Uniformen gespielt
Sommer 63    Gründung einer Jugendkapelle
Ausbilder der Jugendkapelle wird Emil Molitor
09.09.1963 Waldausflug zur alten Schützenhalle „Unter den Dicken Eichen“
Der Musikverein spielte erstmalig unter der Leitung des neuen
Kapellmeisters Erwin Wiesemann
18.01.1964     Emil Molitor erhält vom Deutschen Volksmusikerbund die goldene Dirigentennadel für besonderen Fleiß und Mühe bei der Ausbildung der Jungmusiker
31.05.1964    Musikfest
15.00 Uhr Platzkonzert an der Schule anschl. in der Schützenhalle Kommers  und Tanz.
Die Jugendkapelle spielte erstmalig in der Öffentlichkeit
23.08.1964  Musikausflug ins Ahrtal nach Mayschoß
29.05.1965   

Musikfest
18.30 bis 19.30 Uhr Konzert auf dem Parkplatz
anschl. Konzert in der Schützenhalle. Zum Tanz spielten die Pinguine aus Meschede auf.

13.11.1965  9. Jahrestagung des Deutschen Volksmusikerbundes Landesteil Westfalen in der Schützenhalle Freienohl
11.02.1965 Franz-Josef Richter erhält die Silberne Ehrennadel, Erwin Wiesemann, Franz-Josef Wiesemann, Dieter Molitor und Josef  Schulte erhalten die Bronzene Ehrennadel
06.08.1966 

Musikfest
18.00 -19.00 Uhr Konzert auf dem Schulplatz anschl.
Wunschkonzert unter Mitwirkung der beiden Männergesangvereine Cäcilia und Liedertafel

01.06.1968  Fahrt der Musikkapelle nach unserer Partnerstadt Cousolre, Frankreich
1969

Gründung einer neuen Jugendkapelle
Kapellmeister: Emil Molitor

Pfingsten 1971 Jugendkapelle spielt in Cousolre, Frankreich
1972     Die neu gegründete Jugendkapelle besteht bereits aus 33 Mitglieder
23.- 27.02.1972    Die Jugendkapelle spielt auf der Internationalen Tourismus-Messe in Berlin und wirbt für das Sauerland
06.- 07.05.1972  
22.04.1978 Der Musikverein veranstaltet ein Schlagersängernachwuchswettbewerb
29.04.1979 Gemeinsames Konzert mit der Musikkapelle Philharmonie aus der französischen Partnerstadt Cousolre in der Schützenhalle Freienohl 
Juli 1979 Erstmalig Festkapelle beim Schützenfest in Arnsberg
1979   Fahrt des Musikverein nach Bad Dürkheim
23.12.1979  1. Weihnachtskonzert mit dem MGV Cäcilia Freienohl
22.03.1980   4. Bunter Abend mit dem Einbecker Shanty-Chor
Oktober 1980  Musikausflug nach München
03.05.1981

Musikfest in Eversberg 
Konzertstück: Bonjour Paris v.J. Trèves

10.10.1981   Großes gemeinsames Herbstkonzert mit dem Musikverein Sundern
13.03.1982  5. Bunter Abend mit den Sonnys
25.-27.06.1982 Besuch in Cousolre
1982   Schallplattenaufnahme „Schützenklänge aus dem Sauerland“ mit dem Männerchor Arnsberg und dem MGV Liedertafel Arnsberg
August 1983     Vorstellung der Schallplatte im Sauerlandtheater in Arnsberg
14.01.1984    Konzert in der Stadthalle Meschede
„Wir stellen vor: Musikverein Freienohl und Ballettgruppe Meschede“
Januar 1984  Hans Weber wird 1. Vorsitzender
Ludwig Kordel wird Ehrenvorsitzender und erhält die Ehrenmedaille des Deutschen Volksmusikerbundes
31.03.1984  6. Bunter Abend mit Parodist H.J.Schupp und Elvis-B.-Mallone - Deutschlands Elvis-Double Nr. 1
05.05.1984    Großes Wunschkonzert in der Schützenhalle Berge
20.06.1984 Erstmalig Festkapelle beim Schützenfest in Meschede
1985     Teilnahme an einem Wettstreit in Amecke; 1.Preis
1985  Musikausflug nach Trier
12.04.1986  7. Bunter Abend
April 1988   Die Big Band des Musikvereins spielt bei einem Internationalen Tanzturnier
31.10.1987

90-Jahre Musikverein Freienohl
Festveranstaltung mit 10 Gastvereinen

21.10.1988     Musikausflug nach Bremen
21.11.1988  Konzert zur Jubiläumsveranstaltung der Honselwerke in der Stadthalle Meschede  mit den Pianisten Marek und Michél
11.12.1988     Bläsergruppe des Musikvereins spielt beim Offenen Weihnachtssingen mit Mescheder Chören in der Stadthalle
1989 Teilnahme beim Kreismusikfest in Oeventrop
17.05.1990 1. Gemeinsames Konzert mit dem MGV Liedertafel Freienohl
Herbst1991   Musikausflug nach Hamburg - Besuch des Musicals „Cats“
30.04.1992    Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Remblinghausen
09.05.1992 Konzert im Goldsaal der Westfalenhalle Dortmund mit den VEW-Chören unter dem Motto „Osteuropäische Folklore“
März 1993

Dirigent Erwin Wiesemann erhält die Goldene Landesehrenplakette für 30 jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Dirigent im Musikverein Freienohl

25.02.1994 2. Gemeinsames Konzert mit dem MGV Liedertafel Freienohl
Oktober 94   Musikausflug nach Berlin - Besuch des Musicals „Shakespear & Rock`n Roll“
06.05.1995     Teilnahme am 1. Stadtmusikfest der Stadt Meschede
Juli 1995 Erstmalig Festkapelle beim Schützenfest in Siedlinghausen
09.03.1996  Gemeinschaftskonzert mit dem MGV Liederfreunde Olpe
26.10.1996   1. Großes Oktoberfest in der bayerisch geschmückten Schützenhalle Freienohl

 

Johannes Schwefer (Große Trommel), Oktoberfest 1996

 

15.03.1997 Jubiläumsabend 100 Jahre Musikverein Freienohl
25.10.1997 Musikfest mit befreundeten Vereinen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums
15.11.1997 Gemeinschaftskonzert mit dem MGV Liedertafel Freienohl
1998

Erwin Wiesemann wird erster Vorsitzender des Musikvereins

1999 Wolfgang Klauke übernimmt die musikalische Leitung des Musikvereins
Juni 1999 Erneut Festkapelle beim Schützenfest in Meschede
04.04.2001 1. Benefizkonzert mit dem Wehrbereichsmusikkorps II aus Münster
12.05.2001 Frühlingskonzert in der Schützenhalle Siedlinghausen
09.04.2003 2. Benefizkonzert mit dem Wehrbereichsmusikkorps II aus Münster
16.-30.10.2003 Musikausflug nach Südafrika - Fahrten nach Kapstadt, Durban und Johannesburg
16.03.2005 3. Benefizkonzert mit dem Wehrbereichsmusikkorps II aus Münster
18.03.2006 Kreisdelegiertentagung des Volksmusikerbundes in Freienohl
August 2006  Musikausflug nach Goslar und Wernigerode
14.01.2007 1. Neujahrskonzert des Musikvereins Freienohl - 110 Jahre Musikverein Freienohl
Juni 2007 Erstmalig Festkapelle beim Schützenfest in Olsberg
2008

Karl-Heinz Kordel wird erster Vorsitzender des Musikvereins

2009 Michael Loof übernimmt die musikalische Leitung des Musikvereins
Juni 2010 Erneut Festkapelle beim Schützenfest in Olpe

4. Die Vorsitzenden des Musikvereins   

Ludwig Kordel und sein Nachfolger Hans Weber beim "Großen Bunten Abend"
des Musikvereins 1984. Ludwig Kordel erhält die Auszeichnung des Deutschen Volksmusikerbundes für sein großen Verdienste für die Deutsche Volksmusik.

 
Johann Koßmann    

 ----- 1. Weltkrieg -----  

Adolf Rocholl    
Ludwig Neise    
Josef Höhmann    
Heinrich Korte    

 -----2. Weltkrieg -----  

Heinrich Höhmann    von 1946 -- 1954
Fritz Flinkerbusch von 1954 -- 1960  
Ludwig Kordel  von 1961 -- 1984  
Hans Weber von 1984 -- 1998
Erwin Wiesemann von 1998 -- 2008
Karl-Heinz Kordel seit 2008


5. Die Kapellmeister des Musikvereins

Hugo Gancarsky    
Theodor Malkowsky    
Jakob Hatzig    
Adolf Göckeler    

-----1. Weltkrieg -----  

Georg Hömberg                        bis  1935  
Adolf Göckeler         von 1935 -- 1939  

-----2. Weltkrieg -----  

Wilhelm Gebhardt von 1946 -- 1962  
Erwin Wiesemann     von 1962 -- 1999
Wolfgang Klauke  von 1999 -- 2009
Michael Loof seit 2009